Metallerabschluß: Schwere Bürde für Unternehmen
Wien: Kritisch kommentiert die Industriellenvereinigung (IV) das Ergebnis der Kollektivvertragsverhandlungen für die Beschäftigten in der Metallindustrie „Die erzielte Einigung geht an die Grenzen der Belastbarkeit der heimischen Unternehmen der Metallbranche und teilweise darüber hinaus. Vor allem der hohe Prozentsatz von 3,6 KV schafft nachhaltige Belastungen der Unternehmen, die auf die wirtschaftliche Situation des einzelnen Betriebes keine Rücksicht nehmen.
Wir hoffen, dass im Zuge einer sich abschwächenden Konjunktur die Konsequenzen nicht durch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Österreich getragen werden müssen“, betonte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung, Mag. Markus Beyrer. „Insbesondere wird im Detail die weitere Lohnstückkostenentwicklung angesehen werden müssen, die auch laut OECD in den vergangenen Jahren der beste Garant für ein hohes Beschäftigungsniveau in Österreich war.“



