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Energie für den Schweißroboter

verfasst von HorstRasner am 2008-08-28 08:46:34, zu Kategorie: Produktion
Wels: Prozessarm- oder auch Hohlwellen-Robotern gehört beim Lichtbogenschweißen die Zukunft. Zumindest erwarten das die Schweiß-Automatisierungsexperten für Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau sowie die Automobilindustrie und deren Zulieferer. Das rasante Vordringen der leichten und schnellen Prozessarm-Roboter und die Marktentwicklung geben ihnen recht. Neben den vielfältigen Vorteilen dieser neuen Robotergeneration sind für die Schweißergebnisse aber die Schweißprozesse und -ausrüstung maßgeblich.

Dies bezieht sich primär auf die Energiezufuhr im Schlauchpaket, den Drahtvorschub und die Energieumsetzung im Brenner und die Prozesskomponenten. Fronius setzt hier mit seinem weiter  entwickelten Systempaket Prozessarmperipherie markante Zeichen. Es wurde gemeinsam mit führenden Roboterherstellern entwickelt.


Das neue Systempaket bzw. seine Varianten sind für die Kombination gängiger Prozessarm-Roboter mit den bewährten Schweißsystemen TransPuls Synergic ausgelegt. Für die Anwender ist das besonders relevant, weil die TransPuls Synergic-Familie wegen ihrer hervorragenden Schweißeigenschaften den größten Marktanteil und damit die intensivste Verbreitung bei Robotern hat. Die Systempakete bieten dem Anwender charakteristische Vorteile wie kostengünstigere, einfachere und sichere Roboterprogrammierung, reduzierte Roboterlast und damit höhere Beschleunigung sowie kürzere Nebenzeiten und längere Lebensdauer der innen liegenden, weitgehend geschützten medienführenden Schlauchpakete. Weil die Störkontur des Schlauchpaketes jetzt definiert ist, kann der Bediener den Arbeitsablauf auch offline programmieren. Außerdem erhöht Prozessarmperipherie die Zugänglichkeit sowie Bewegungsmöglichkeit des Roboters und lässt kompaktere Schweißzellen zu. Das erhöht die Produktivität der Arbeitsprozesse zusätzlich. In Summe steigert das Systempaket die Prozesssicherheit wesentlich, erhöht die Produktivität, senkt Kosten und macht die Lebensdauer der Verschleißteile vorhersehbar.


Je nach Robotertyp, Schweißaufgabe und seinen sonstigen Anforderungen kann der Anwender sein Systempaket schnüren. Er hat die Wahl zwischen gas- oder wassergekühlten Systemen; und den entsprechenden Schweißstrombereichen bis zu 320 bzw. 500 Ampere. Die Drahtvorschubeinheiten sind entweder analog oder digital gesteuert. Die Robacta-Brenner stehen aktuell für das Push-System zur Verfügung.


www.fronius.com  


 


Bild: Fronius 


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