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Kompressorenkauf ist Vertrauenssache

verfasst von HorstRasner am 2008-08-12 07:29:42, zu Kategorie: Produktion
Garsten-St.Ulrich: Bereits vor der Anschaffung sollte man genau wissen, welche Anwendungen mit Druckluft-Power durchgeführt werden sollen. Die Anwendungsgebiete sind ausschlaggebend für die richtige Dimensionierung des Antriebsaggregates, dem Kompressor. Damit sichert man den Druckluftwerkzeugen, Druckluftpflegegeräten sowie Druckluftzubehör für die geplanten Arbeiten bzw. Tätigkeiten den notwendigen Druckluftbedarf.

Jeder seriöse Anbieter von Druckluftwerkzeugen gibt auch die notwendige effektive Liefermenge (l/min) an, die das Werkzeug benötigt. Das ist die Basis für die optimale Auslegung des Kompressors.


Dies war der erste Schritt zum optimalen Arbeiten mit Druckluft-Power. Um Geld und Zeit zu sparen sollte man unbedingt beim Kauf eines Kompressors besonderes auch auf die unterschiedlichen Definitionen der Leistungsdaten der einzelnen Anbieter achten.


Heim- und Handwerker werden hier mit Angaben wie Ansaugleistung (Hubvolumen), Füllleistung und effektive Liefermenge (nutzbarer Hubvolumenstrom) konfrontiert. Nicht viele Anwender kennen die Unterschiede bei diesen Leistungsdaten. Die nachfolgende Definition soll eine Hilfestellung bieten:


Ansaugleistung = Bei Klein- bzw. Kolbenkompressoren branchenübliche aber ungenaue Definition der Kompressorleistung. Man versteht darunter das Produkt aus Hubvolumen x Drehzahl. Die Menge wird meistens in Liter/min angegeben und ist rund 50 – 60% höher als die effektive Liefermenge.


Füllleistung = Das ist eine nicht immer praxisgerechte Leistungsangabe. Gemessen wird dabei die Liefermenge, die der Kompressor bei einem Gegendruck von 0 bar bis zum Ausschaltdruck leistet. Da die Liefermenge bei einem Kolbenverdichter im untersten Bereich wesentlich höher ist, als bei einem höheren Gegendruck, wird bei dieser Angabe die effektive Liefermenge verfälscht dargestellt. Interessant ist für den Verbraucher nur die Angabe der Liefermenge in dem Druckbereich, in dem der Kompressor vollautomatisch schaltet.


Effektive Liefermenge =  Darunter versteht man die tatsächlich verfügbare Liefermenge, angegeben in l/sec, l/min, m³/min oder m³/h, die entsprechend einer gültigen Norm gemessen wurde.


Da bei allen Verdichtern die Liefermenge bei verschiedenen Enddrücken entsprechend unterschiedlich ist, gehören zur Liefermengenangabe die Höhe des Betriebsüberdruckes, bei welchem die Mengenmessung durchgeführt wurde, sowie die Angabe der entsprechenden Norm. Bei Kleinkompressoren ist das meistens nach VDMA, gemessen bei einem Gegendruck, der je nach Ausschaltdruck bei 6 oder 8 bar(ü) gemessen wird (80% des Ausschaltdruckes).


Falsch ausgelegte Kompressoren können einen Leistungsverlust von bis zu 60% verursachen. Billigprodukte von Superdiskontmärkten werden somit oft zum Bumerang. Das ist nicht nur ärgerlich, denn die Arbeiten müssen mehrmals unterbrochen werden bis der Kompressor wieder betriebsbereit ist, sondern auch unprofessionell und wird den Qualitätsmaßstäben von richtigen Hand- und Heimwerkern im gehobenen Bereich sicherlich nicht gerecht.


Arbeiten mit Druckluft macht Spaß und spart Geld sowie Zeit. Vorausgesetzt, man hat die richtige Ausrüstung zur Verfügung. Kompressorkauf ist eben auch Vertrauenssache. Unbedingt Vergleiche anstellen, bevor man einen Kompressor kauft. Es lohnt sich garantiert. Die Kompetenz und Erfahrung der AGRE Kompressoren GmbH wird im Detail sichtbar. Bei den „Made in Austria“-Produkten von AGRE wird nicht nur bei den Leistungsdaten ausschließlich die effektive Liefermenge angegeben, sondern auch 15 Jahre Ersatzteilversorgung sowie 36 Monate Topgarantie gewährleistet.


www.agre.at  


 


Bild: AGRE 


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