„intertech“ als Trendsetter
Dornbirn: Vom 3. bis 5. Mai 2007 findet die 18. „intertech“ in Dornbirn statt. Rund 400 Aussteller präsentieren auf der größten Technologie-Messe des Vierländerecks für Gewerbe und Industrie Innovationen, Trends und Dienstleistungen.
Deutlich steigende Zahlen bei Ausstellern und Besuchern sprechen eine klare Sprache: Die Messe Dornbirn investierte in den letzten drei Jahren 30 Mio. Euro netto für neue Messehallen, das neue „Haus der Messe“, für ein neu gestaltetes Freigelände und hat somit ideale Rahmenbedingungen und alle Voraussetzungen für eine optimale Infrastruktur der „intertech“ geschaffen. „Dies wird die größte „intertech“ aller Zeiten, die große Flächenzunahme und auch die kontinuierliche Steigerung der Besucherströme – wir rechnen heuer fix mit 15.000 Besuchern – machen uns äußerst zuversichtlich, dass wir gemeinsam mit einem kompetenten und international besetzten Fachbeirat die richtigen Maßnahmen gesetzt haben und die Zeichen der Zeit offensichtlich richtig verstanden haben,“ so Messe-Direktor Roland Falger.
Traditionsgemäß liegen die Schwerpunkte der diesjährigen „intertech“ im Bereich Fertigung, Automatisierung, Robotik, Mess- und Regeltechnik sowie Mechatronik. Unter dem Titel „Regiopack“ wird das Thema Verpackung den Besuchern aus Deutschland, der Schweiz, Liechtenstein und Österreich präsentiert.
Vielfältiges Rahmenprogramm
Anlässlich der Eröffnung werden die mit 35.000 Franken dotierten Lista- und Tebo-Innovationspreise vergeben. Neben dem Ausbilderforum der Internationalen Bodensee-Konferenz findet auch das traditionelle Kooperations-Treffen der sechs Industrie- und Handelskammern rund um den Bodensee statt. Die Fachhochschulen der Region sind bemüht, mit ihren Exponaten und Projektarbeiten der Jugend einen Branchen-Überblick zu vermitteln und ihnen den technischen Beruf schmackhaft zu machen. So ist beispielsweise die berührungslose 3D-Digitalisierung ein wichtiges Messtechnik-Thema in den Lehrveranstaltungen des Studiengangs Mechatronik bei der FH Vorarlberg. Der Messebesucher kann hier mitverfolgen, wie ein Objekt vermessen und mit den gemessenen Daten eine 3D-Inspektion durchgeführt wird. Diese Daten könnten dann auch an eine 5-Achsen-Maschine zur Produktion weitergegeben werden.
Innovative Lösungen
Technologie live erleben – innovative Weiterentwicklungen und Neuheiten in Aktion sehen – topaktuelle Vorträge – Kontakte knüpfen – sind Gradmesser für eine erfolgreiche Messe. Das „intertech“-Team rund um Messe-Prokuristin Margit Hinterholzer und Projektleiter Wolfgang Häusle will diesen Ansprüchen gerecht werden und hat sich mit Unterstützung der Aussteller und Partnern für das Fachpublikum einiges einfallen lassen:
Lust auf ein kühles Blondes? Das Vorarlberger Unternehmen Servus serviert mit modernster Automatisierungstechnik und einem Motoman-Schweißroboter Getränke im „Robo-Café“. Unter dem Motto „Wir haben die Formel“ präsentieren die beiden Unternehmen TIP Informatik Partner und Gantner Electonic ein umfassendes System aus Zutrittskontrolle, Zeiterfassung und Human Resource Management. Dabei ist Gantner vornehmlich für den Hardware-Teil verantwortlich, TIP steuert den Softwarezyklus „Winik“ bei, der von der Personalzeiterfassung bis zur Entgelt-Berechnung alle Personalmanagementfragen im Unternehmen löst. Im Bereich der Zerspanung zeigt die Firma precisa CNC mit der Okuma Multus B300W neueste CNC-Technologien, welche auf der „intertech“ unter Span beobachtet und ausführlich getestet werden kann. Die Firma Zwickle Hermann Reinigungstechnik präsentiert das neue Strahlgerät IB 15/80 von Kärcher. Der robuste Ice Blaster IB 15/80 entfernt schonend und effizient Öle, Fette, Klebstoffe, Bindemittel, Silikone und vieles mehr. Man kann mit ihm Entschichten, Entlacken und Entgraten. Da das Verfahren korrosionsfrei und kaum abrasiv ist, eignet es sich auch für sehr empfindliche Oberflächen.



